
Ich
12. April 2020
Ein Tagebuch hat es nie gegeben. Als ich noch jünger war, hätte ich niemals meine Gedanken einem Tagebuch anvertraut.
Jetzt, im fortgeschrittenen Alter, macht mir das gerade gar nichts mehr aus, ganz im Gegenteil. Ich würde mich freuen, wenn meine Gedanken, Lieder, Texte und Geschichten einen Widerhall finden und unterhalten oder auch nachdenklich machen.
Warum gerade jetzt?
Die Zeit ist ein wichtiger Faktor. Zeit dafür haben, Zeit die Gedanken zuzulassen, Zeit die Gedanken aufzuschreiben. Dann kommen auch noch einige Faktoren zusammen: die inspirative gemeinsame Musik mit der Familie und Freunden, der Übergang in das Rentnerstadium, die Geburt der Enkelin, die Ruhe vermittelnde „Coronazeit“ und der permanente „Antrieb“ durch die nicht hyperaktiven, aber doch vielschichtig agilen, eigenen Kinder, die einen anderen und jüngeren und frischeren Blick auf das Geschehen in der Welt erlauben. Vielleicht möchte ich einfach nur mithalten?
Meine Beiträge sind eigene Liedtexte, Melodien dazu, Geschichten und Kinderlieder. Man kann sie lesen, behalten, darüber nachdenken und sie reflektieren. Auf jeden Fall ist es eine Freude für mich, wenn sie geteilt werden, im Herzen bleiben oder sonst irgendwie beachtet werden.