Die Trii is e Gelände außerhalb vo Wasserloase. Wenn du Richtung Sulzl föarscht, dann gähets rachts o die Grodde vorbei nauf hinna Richtung Reichl und dann links und scho kümmste nauf die Trii. Ich hob mir nie Gedange gemoacht, wos dar Noame bedeut, ower mei Doud hoat mir des dann erklärt. Früher woar die Trii e richtichs Einödland, e dürre Heide und woar wenich waad. Daswache hoat mer doa früher die Viecher, die Schoaf und die Geens do nauf uf die Weide getriewe und daswache woar des die „Trii“, wos sich vo „Trieb“ obleitet. Zu tringe hoats do nix gawe und des is bis hoit sou gebliewe. Do geits halt kä natürlichs öüwerirdisches Wasser. Des Duerf selwer hässt ja nit ümsusst Wasserloase. Tochsüwer höm die Viecher des Groos gfresse und oaweds sen se üm sou schneller häm gelaffe, weil se Duerscht hatte. Es hoat a duert sou e Saandgruewe gawe und es sen a do ouwe scho Spiele mit em Bool gemoacht wuern und beim Sunnwendfoier, hömse do ouwe des Foier ogebrönnt, weil des woar die höachste Stelle vo die Gemää und sicher hoat mer des Foier bis noach Grassl und nou weiter gsan. Doamals woar des scheinboar scho wie sou e Freizeitplatz und mer is äfoch do nauf zum Feiern gange. Doa hoat sich scho ongedoit, dass des quasi amoal des kulturelle Zentrum vo dann Duerf wüerd.
Es hoat ümmer wenicher Viecher gawe und noach em Kriech is dann ümgeploant wuern und mer hoat die Ami vo Schweifert ogfräecht, ob se nit mit ihr Schiewer dann Platz äiwe moach könnte. Dar Lährer Göttler, dar doamoals dar Schuellährer woar, hoat des eigfäidlt. Sie höms gemoacht und dann is doa ouwe dar noie Fussballblatz higebaut wuern. Wenn mer nit ganz grod hiegeguckt hoat, woar dar Platz fast äiwe, bloos hinne links Richtung Reichl is er e bissle obgfalle. Dar Roase woar nit englisch und es sen dieselwe dicke Groosbüschl do gewoasse wie früher a. Früher höm die Schoaf die Büschl gfresse und jetz höm mer se mit die Fussballschuh rogetraate. Ich konn mich erinner, dass mir zum Sport a mit die Schuel naufgange sen, höm doa die Bundesjuchndspiele gemoacht und notürlich is doa ouwe a Fussball gspielt wuern. Doa ouwe is ümmer Wiind gange und wenn du dann Bool ugadlich getroaffe hoast, hoat dan die Wiindböö hinne fast bis zum Reichl noo getrooche. Fussball höm fast ella gann gspielt und wenn Pogal woar oder e Feier vom Verein, doa woar Bardy ogsocht. Dar Lösersch Burgard hoat en Staand aufgebaut, hoat en Kessel ogheizt und dann hoats Würscht mit Wegg gawe, Kuche, für die Kinner a Nöschzoich und vor allem Bier. Moanchmol hoat änner a e Wuerscht o die Schnuur gebunne und o en Stecke, hoats über die Kinnerköpf gehalte und mir muesst noach die Wurscht schnapp. Ich woar a bloss sou a klääs Stummele, daswache hob ich nit ämol die Wuerscht griecht, außer sie woar nein Saand gfalle. Doa wollt se känner mer, ower ich hob mer se saubergemoacht, dan Saand und die Sächhamese rogeriewe und sie hoat a nou lauwoarm gschmeggt. Dar Staand woar unter en alte Birnbaam und donawe hatte se des vereinseichene Spoartheim gebaut. Mer döff sich des jetz nit sou modern vürstell wie hoitzutooch. Des Sportheim woar viereggich, hatt zum Platz hi e Tür und zwä Fenster und inne dinn woarn zwä Roim. Lings woar dar Raum für die Geräte, die Böll und es Stroiwöchele und rachst woar die Umkleidekabine und doa woarn bloos Hoagge für die Klääder und Bierzeltbenk dinn. Des woar elles. Kä Strom und a kä Wasser. Ower für doamoals woarsch guet genuch. Noach em Spiel is es eh no zum Löser gange, doa konnt mer sich sougor dusch.
Unner Spoartheim woar wie e Schlössle do ouwe gstanne und uff em Dooch woar die Aussichtsplattfoarm. Ringsrüm is e Geländer gange und bei jedem Fest hoat do ouwe uf em Dooch die Mussig gspielt, die Wasserlöaser Bloaskappele. Des woar schüe und weil die Mussig sou hoach dowe gspielt hoat, woar dar Klang bestimmt bis Kissinge zu höarn. Des Geländer ringsrüm woar noatwendich, weil wenn Musigger spiele, no tringe se ach gann amoal a Moass Bier, weil, wenn du sou en Moarsch laut, blöasst verlierschte schnell Flüssichkeit im Körwer und muesst guck, dass de des wieder reihöülst. Sou moanchem muesst mer später die Lädder wieder ro hölf, wenn er nit vo allä gfalle is.
Uff die rachte Seite vom Platz is a Fichteschonung ogeläicht wuern und wie die Fichtli groaß genuch woarn, is do dinn, vor allem wenn´s dunkel woar, gfeiert woarn. Dar Sidon hoat e poar Laderne aufgehängt, hoats schüa schummrich gemoacht und hoat a Schild highengt: „Zur Bikinibar“. Vo dara Boar geits viele Gschichtli die mer sou öffntlich nit verzäil döff, ower alle woarn do ouwe glücklich und es woar oft e unbeschwerte lustiche Stimmung.
Wie gann hätt ich amol a Mädle in dare Fichteschonung geküsst, ower ich woar nou zu klää und Geeld hatt ich a känns dass ich se mit em Cockdäil gfügich hätt moach könn. Ower ämol bin ich mit e Mädle hämgelaffe. Bei die Grotte höm mer uns auf die Baank gsetzt. Ich wollt se grood wos fräech, doa hoat se mich scho geküsst. Ich hat ja nou kä Erfoahrung, ower ich hob mich gewunnert, worüm die Zunge sou weit nein Mund gschouwe wüerd, dass de kaum nou Luft griechst. Beim hämgien hoat se dann gsocht, ich tät des a nou larn mit die Zeit. Des hoat mich scho roogezouche und kä Wunner, dass ich später nei die Kloasterschuel gange bin.
Es woar schüe do ouwe die Trii und noilich bin ich amol wieder naufgfoarn und hob mich ümgeguckt. Des Spoartheim stähet ümmer nou wie e Fels in der Brandung, hoat bloos a poar Riss mehr in sei Mauer und uff en Platz gaits ümmer nou jede Menge Groosbüschel. Es woar a äfochs Lawe ower a gleichzeitich wunderschüe mit Erinnerunge, die ewich bleiwe.
FAO220504