Weniger Kondensstreifen – der Weg in eine bessere Welt?
Gerne liege ich jetzt im erwachenden Garten und schaue in den Himmel, der zur Zeit gerade sehr blau ist, vielleicht intensiver blau als früher, oder kommt es mir nur so vor? Keine Flugzeuge und keine Kondensstreifen, ja das fällt auf. Und auch mehr Ruhe, es ist definitiv ruhiger; weniger Geräusche aus den Häusern, weniger Hintergrundlärm von der Autobahn, deren Geräuschnebel sonst Tag und Nacht zu hören ist. Nicht, dass er stört, aber jetzt fällt sein „Leisersein“ doch auf. Und der Geruch und die Luft, riecht es nicht irgendwie reiner und klarer oder verfalle ich auch dem Hype der Zeit, nur eben anders herum?? Oder ist es nur die Hoffnung, dass die Situation so bleiben möge, zumindest die Wirkung auf das Klima und der persönliche Benefit für ein Leben in ruhigerem Fahrwasser, welches sonst so aufgewühlt scheint?
Nicht, dass ich die Situation wollte, die Erkrankung, die leichte Ansteckbarkeit, das mögliche tödliche Risiko, die Verzweiflung der Menschen dort wo es viele Erkrankte und Tode gibt, Verzweiflung bei den Angehörigen und bei denen, die im Gesundheitssystem arbeiten. Die Lösung und das Ende der Krise sind noch nicht in Sicht. Doch da ist Hoffnung in mir, dass es an mir, meinen Nächsten und Bekannten ohne Schaden vorbeigehen möge. Und es gibt auch die Hoffnung, dass die Zeit danach irgendwie anders und überlegter ist, ruhiger, stressfreier und reiner.
Hätten wir, oder lass mich sagen die Menschheit, dieselbe Energie nur schon vorher hineingesteckt in die Harmonisierung des Weltlaufes; hätten über die Folgen der Aufrüstung, der absoluten Globalisierung, der Ausbeutung und der Klimafrevelei nachgedacht, vielleicht wäre das alles nicht so passiert. Täglich muss man sich wehren gegen die Meinung von verschiedenen Personen, die die „Wahrheit“ hinter dem ganzen Geschehen erkennen wollen, und dass „Alles“ einem geheimen Plan folge, die Welt zu vernichten und Profit daraus zu schlagen. Das ist mir zu billig und zu viel Weltuntergang. Der Lauf der Erde wird weitergehen und die Hoffnung ist da, dass Veränderungen eintreten.
Als Imker habe ich schon oft die Erfahrung gemacht: die Bienen wissen schon was sie tun, sie haben einen inneren Plan und korrigieren oft Fehler, die ich als Anfänger noch gemacht habe, wieder zum Guten. Man muss sie nur lassen. Man muss auch die Welt lassen und sie nicht permanent verändern wollen. Auslenkung haben wir genug, jetzt wäre mal wieder Einlenkung dran, mehr Yin oder ein Meer von Yin in den Weltlauf.
Ich werde meinen persönlichen Messparameter für die Krise und für die Weltbelastung, die Kondensstreifen der Flugzeuge am Himmel weiter beobachten. Früher manchmal fünfzehn auf einmal ….. und jetzt gerade keiner. Sensationell !!!
Schon geschrieben Albin 😉💕
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Schön dass du jetzt mehr Zeit zum Schreiben hast und Zeit die Dinge zu beobachten. Irgendwie tut dieses Innehalten allen mal ganz gut. Denke nur, dass der Drang alle vermeintlich versäumten Dinge nachzuholen sehr schnell wieder die Überhand gewinnt, wenn’s erlaubt ist. Oder?
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Schön dass du jetzt Zeit zum Schreiben hast und Zeit die Dinge zu beobachten. Tut doch allen mal ganz gut das Tempo bisschen raus zu nehmen. Bin nur gespannt wie schnell alles wieder so wie vorher ist, wenn jeder das vermeintlich versäumte nachholen möchte.
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